Wichtige Benutzungshinweise für alle Heizquellen, zusätzlich zu Kachelofeneinsatztausch

 

1.Mit dem Kauf einer Heizquelle haben Sie ein hochwertiges Produkt erworben, bei dessen Herstellung ausschließlich Qualitätsmaterial verwendet wurde. So ist z.B der Korpus Ihrer Heizquelle mit einem Speziallack beschichtet. Der erst nach den ersten Betriebsstunden richtig und vollständig aushärtet. Um zu vermeiden, dass bei diesen ersten 2 – 3 Heizvorgängen die Türdichtung an dem Speziallack festklebt und beim Öffnen der Feuerraumtüre aus der Befestigungsnut gezogen wird, darf die Feuerraumtüre nicht fest verriegelt, sondern nur leicht an den Korpus angelehnt werden. Dies für ca. 1 Stunde, bei den ersten 2 – 3 Heizvorgängen. Während dieser Zeit darf die Heizquelle nur unter Aufsicht betrieben werden!

 

2.In der beschriebenen Einbrennphase kann es zu einer Geruchsbildung durch Ausgasen des Speziallackes kommen. Diese Ausgasungen sind nicht gesundheitsgefährdend. Sorgen Sie bitte in dieser Zeit dennoch für ausreichend gute Durchlüftung des Aufstellraumes.

 

3.Der Korpus Ihrer Heizquelle ist aus Qualitätsstahl gefertigt. Der Werkstoff Stahl hat die Eigenschaft, sich bei Erwärmung minimal auszudehnen und bei Abkühlung wieder zusammenzuziehen. Diese Eigenschaft, die optisch nicht sichtbar ist, kann sich beim Brennvorgang durch knackende Geräusche bemerkbar machen. Es entsteht dadurch an Ihrer Heizquelle jedoch weder Schaden noch wird die Funktionstüchtigkeit in irgendeiner Weise beeinträchtigt.

 

4.Die Feuerräume unserer Heizquellen sind in der Regel je nach Hersteller mit Schamotte-, Guss- oder Vermiculiteplatten ausgekleidet. Diese Platten schützen den Metallkorpus und stellen eine optimale Verbrennung sicher.

 

5.Bei Betrieb des Ofens können durch Temperaturschwankungen oder durch den Restwassergehalt in den Schamotteplatten und Vermiculiteplatten Risse entstehen. Dies ist ein ganz normaler Vorgang und beeinträchtigt nicht die Funktion oder Sicherheit Ihres Ofens. Gleiches geschieht auch durch Überhitzung oder durch mechanische Einflüsse, wie durch das Einwerfen der Holzscheite oder durch die Verwendung von übergroßen Holzscheiten. Das Holz ist daher immer der Größe des Feuerraumes anzupassen und vorsichtig in den Feuerraum einzulegen. (Bitte das Holz nicht in den Feuerraum werfen). Siehe Bedienungsanleitung! Ein Austausch von gerissenen Schamotte- oder Vermiculiteplatten ist nicht erforderlich! Dies muss erst geschehen, wenn die Beschädigung an der Platte so groß ist, dass bereits Metallteile des Ofenkorpus sichtbar werden. Schamotte-/Vermiculiteplatten, Ofenglasscheiben und Dichtschnüre sind Verschleißteile und unterliegen nicht der Gewährleistung.

 

6.Bei ungünstigen Wetterlagen wie z. B. hoher Luftfeuchtigkeit kann es sich als vorteilhaft erweisen VOR dem Anheizen des Ofens ein sogenanntes Lockfeuer im Schornstein zu entzünden um dessen Auftrieb in der Startphase zu begünstigen. Hierzu öffnet man die untere Reinigungsklappe und verbrennt im Schornsteinzug 1-2 Blatt Zeitungspapier. Wichtig ist: Es darf nicht zu viel Zeit zwischen dem Lockfeuer und dem Anzünden des Ofens vergehen, weil ansonsten die Wirkung des Lockfeuers „verflogen“ ist, das heißt zuerst im Ofen das Brennmaterial (Holzscheit/Anmachholz/Kaminanzünder) fertig vorbereiten, um nach dem Entzünden des Lockfeuers auch den Ofen zeitnah anzünden zu können. Hier handelt es sich um keinen Reklamationsgrund.

 

7.Die Herstellung des Kaminanschlußes erfolgt mittels Kernbohrgerätes. Hierbei kann es bei Mauerwerk bzw. bei Keramik-Rohren im Kamin zu Rissen kommen. Hierfür können wir keinerlei Gewährleistung übernehmen. Der Auftraggeber wird daher auf die Möglichkeit von Rissen besonders hingewiesen.

8.Unter Umständen kann bei schlechten Zugbedingungen eine Kaminsanierung bzw. die Montage eines Rauchabsauergs erforderlich sein.

 

9.Die raumluftunabhängigen Feuerstätten dürfen in Räumen, Wohnungen oder Nutzungseinheiten vergleichbarer Größe, aus denen Luft mit Hilfe von Ventilatoren, wie Lüftungs- oder Warmluftheizungsanlagen, Dunstabzugshauben, Abluft-Wäschetrockner, abgesaugt wird, nur aufgestellt werden, wenn durch die zuluftseitige Bemessung sichergestellt ist, dass durch den Betrieb der luftsaugenden Anlagen kein größerer Unterdruck als 8 Pa gegenüber dem Freien im Aufstellraum der Wohnung oder einer vergleichbaren Nutzungseinheit auftritt. Für die Nichterfüllung haftet der Besitzer bzw. Eigentümer.

10.Verwenden Sie bitte nur den zulässigen Brennstoff und die angegebene Holzmenge, wie es laut den Herstellerunterlagen angegeben ist.

 

11.Denken Sie bitte daran, dass Ihre Heizquelle nicht als Alleinheizung für Ihr Haus gedacht ist, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dient. Falls Sie dies nicht befolgen könnte es zu einer Überlastung (Überhitzung) Ihrer Feuerstätte kommen mit der Folge, dass sich der Korpus verformen bzw. Risse bekommen kann. Für diese Dauerbelastung würde der Hersteller jegliche Garantie- bzw. Gewährleistung ausschließen

 

12. Heizen Sie Ihren neuen Ofen immer mit trockenem, 2 Jahre gelagertem Buchenholz

 

13.Für die Nichtbeachtung dieser Hinweise und Fehlbedienung übernehmen wir keinerlei Haftung.

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